... des Ludwigsgymnasiums lädt ein:
Montag, 25. April 2022
Samstag, 9. April 2022
Geschichte ...
Geschichte erleben
… war das Motto unserer Exkursion. Am 16.3.2022 fuhren die
Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, begleitet von ihren Fachlehrern für
Geschichte, nach Magdeburg. In der Gedenkstätte Moritzplatz, einer ehemaligen
Untersuchungshaftanstalt der Staats-sicherheit, bekamen sie einen Einblick in
deren Wirken und Arbeitsmethoden.
Darüber informieren auch die angefertigten Schaubilder der
Klasse 10d, die im Raum 113 zu sehen sind.
U. Bochert
Rezitatoren ...
Rezitatorenwettstreit am Ludwigsgymnasium Köthen 2022
Nach 2-jähriger coronabedingter Pause fand in diesem Schuljahr wieder der Rezitatorenwettstreit am Ludwigsgymnasium statt. Am 4.4.2021 stellten sich die besten Rezitatoren der Klassenstufen 5 und 7 in der Aula des Gymnasiums dem Urteil einer Jury. Diese bestand aus den drei Fachlehrerinnen Frau Bochert, Frau Schröder und Frau Wittig.
So unterschiedlich die Auswahl der Gedichte und Balladen auch war, die motivierten Rezitatoren überzeugten das Publikum und die Jury mit sicherer Textkenntnis und gelungener Vortragsweise.
Besonders beeindruckte der erst 10-jährige Malik E. mit seiner Rezitation der schlesischen Weber von Heinrich Heine.
In der Auswertung begründete das Jurymitglied, Frau Bochert,
das Urteil, lobte das Engagement aller Mitwirkenden und gab Hinweise, was die
Jungen und Mädchen beim nächsten Mal noch verbessern könnten. Mit Gutscheinen
und Urkunden konnten am Ende alle Teilnehmer des Wettbewerbes geehrt werden.
Herzlichen Glückwunsch den Siegern!
Klassenstufe 5
Malik E., 5b, „Die schlesischen Weber“ von
Heinrich Heine
Klassenstufe 7
Frederik Werner L., 7c, „Das Hilfsbuch“ von Eugen Roth
Montag, 4. April 2022
Fördermittel ...
... für das Fach Sport
Zur Behebung
coronabedingter Lernrückstände konnte jede Fachschaft der Schule einen
Fördermittelantrag an die
Landesregierung stellen. Mein erster Antrag wurde recht schnell bewilligt und
ein Großteil der Sportgeräte ist bereits geliefert worden. Auch erste
Sportstunden mit neuen Geräten sind zur Freude der Schüler bereits ausprobiert
worden.
Weitere
Fördermittelanträge sind gestellt worden.
G.Stoichev
Freitag, 1. April 2022
Spielenachmittag ...
... der Klasse 6D
Nach langer Zeit der Abstinenz, in Bezug auf gemeinsame
Aktivitäten, trafen wir uns am 16.3. zu einem gemeinsamen Spielenachmittag im
Ludwigsgymnasium. Um 14.00 Uhr wurde der Nachmittag mit Sport, Spiel und Spaß eröffnet.
In der Turnhalle konnten und wollten sich alle SuS austoben und miteinander
spielen. Zur Stärkung gab es selbstgebackene Waffeln und kleine Snacks. In
Spielpausen unterhielt man sich angeregt, es hat allen großen Spaß gemacht.
K.Kummer
(Klassenlehrerin)
Dienstag, 29. März 2022
Faust to go ...
Faust auf der Durchreise – Ein Versuch, das große Werk verständlich zu machen
„Goethes Meisterwerk in einer ganz besonderen Atmosphäre“ (M.K.)
„Der Besuch von ´Faust to go` ist ein Muss für Gymnasialschüler. Die einzigartige Vorstellung des verknappten `Faust` weckt neue Eindrücke und hilft auch beim wesentlichen Verständnis.“ (F.R.)
„Das Einbringen von einigen Witzen war sehr lustig und lockerte die Stimmung im Zuschauerraum auf.“ (I.D.)
„Für mich passten die künstliche Intelligenz und das Darknet nicht zum Stil des Stückes, auch wenn sie die unterschiedlichen Möglichkeiten der Informationsbeschaffung darstellen. […] Das Resultat daraus waren [zusammen mit anderen angesprochenen Mankos] 30 Minuten Fremdscham meinerseits.“ (L.S.)
„Ob der bekannte Dichter [Goethe] damals bereits seinen Text mit Gedanken an einen Rap schrieb, liegt im Auge des Betrachters.“ (A.P.)
„Für eine Empfehlung reicht das leider nicht, wobei ein jeder Schüler, der diese Aufführung auf sich zukommen sieht, beruhigt sein kann: Es war `schwer in Ordnung` und in Anbetracht des allgemeinen Rufs des `Faust` unter angehenden Abiturienten ist das schon einiges wert.“ (M.A.)
„Der Einsatz von Puppen war raffiniert, aber auch verwirrend. Warum trägt Gretchen eine Puppe, die ihr gleicht? Soll dies Gretchens Gedanken verkörpern?“ (I.D.)
Alles in allem bietet diese Aufführung eine bildhafte und verständliche Variante des ´Faust´ und ist somit für alle Schüler und Schülerinnen empfehlenswert. Auch für alle Interessierten, die eine andere und modernere Fassung sehen möchten, stellt die Aufführung von Theaterlandschafft e.V. eine hervorragende Möglichkeit dar.“ (J.I.)
„Das Stück ist eine gute, neuartige Variante, auch ältere Tragödien, welche manchmal nicht leicht zu verstehen sind, dem Zuschauer zu überliefern.“ (J.R.)
„Wer sich also für den ´Faust´ interessiert oder einfach ein Theaterfan ist, der sollte sich nicht scheuen, diese Darbietung von Frau Dathe und Herrn Karliczek zu sehen, denn diese ist einen Besuch wert.“ (L.G.)
„Insgesamt hat Karliczek die Aufführung für mich persönlich vor einem Desaster bewahrt und die 1,5 Stunden erträglicher – als ursprünglich gedacht – gemacht.“ (M.A.)
Montag, 28. März 2022
Faust - Wie war das gleich?
Johann Wolfgang Goethe: „Faust. Der Tragödie erster Teil“
Heinrich
Faust, ein mittelalterlicher Gelehrter von etwa 60 Jahren, war unzufrieden und
das trotz Doktortitel. Schmerzlich wurde ihm bewusst, dass er nicht erkennen
könne, was die Welt im Innersten zusammenhalte (vgl. „Nacht“). Aus diesem Grund
war er bereit, alles zu versuchen, auch die verbotene Hinwendung zur Magie.
Sein Gegenspieler Mephistopheles hatte bereits eine Wette mit dem Herrn
abgeschlossen, um Faust, den Vertreter der Menschheit, vom „rechten Wege“
abzubringen. So kommt es zu ihrem folgenschweren Zusammentreffen. Durch
Begegnungen mit „der großen und der kleinen Welt“, mit Wein und Weib will
Mephisto Faust beeindrucken.
Am
Ende liest sich das Drama wie ein Krimi: Gretchens Mutter vergiftet, Gretchens
Bruder im Handgemenge erstochen, Gretchen geschwängert und zurückgelassen, die
dann ihr Kind tötet, langsam dem Wahnsinn verfällt und auf ihren Henker wartet.
An
all dem ist Faust – natürlich von Mephisto geführt – beteiligt. Unheilvoll
wirkt sich ihr Pakt auf die Menschen ihres Umfeldes aus. Am Ende wird Gretchen,
später auch Faust „gerettet“. Schon im „Prolog im Himmel“ hatte der Herr seine
Überzeugung geäußert: „Es irrt der Mensch, so lang er strebt“.
Faust
muss seine Irrtümer teuer bezahlen. Für uns bleibt ein Drama, das den suchenden
und strebenden Menschen zeigt, und das ist es doch, was uns Menschen ausmacht.
Für
mich ist der „Faust“ immer noch eines der Theaterstücke mit Tiefgang und
Aussage, das jeder kennen sollte.
U.
Bochert
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