Sonntag, 17. November 2024

Stolpersteine in Köthen...

 „Das kann uns nicht unberührt lassen.“

Schülerinnen und Schüler des Geschichtskurses B der 12. Klassen setzen ein klares Zeichen gegen das Vergessen und gedenken der Opfer des Nationalsozialismus.

 „Wir wissen nicht, was uns die Zukunft bringt, aber wir werden versuchen, sie mit so viel Courage und Eleganz zu leben, wie wir es auch in glücklichen Zeiten getan haben.“ Dies war die letzte Nachricht des Alfred Tokayer, Pianist, Kammermusiker, Dirigent, Komponist, Sohn von Moritz und Gertrud Tokayer, einer alt-ansässigen jüdischen Familie, Köthener Bürger und Geschäftsleute. Familie Tokayer war Mitglied der jüdischen Gemeinde in Köthen. Die 1890 erbaute und 1891 eingeweihte Synagoge hinter der Burgstraße 15/16 wurde in der Nacht vom 15. Auf den 16. November 1938 von Mitgliedern des NS-Regimes geschändet und zerstört.

Drei Stolpersteine erinnern, unter anderem am Holzmarkt, an das Schicksal der Familie Tokayer. Das Projekt Stolpersteine wurde vom Künstler Gunter Demning Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufen. Dabei sollen kleine, aus Messing gefertigte Gedenktafeln, die in den Boden eingelassen werden, an das Schicksal von Menschen erinnern, die zur Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, vertrieben und vernichtet worden sind. Die Gedenktafeln, die sogenannten Stolpersteine, werden vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Menschen verlegt. Finanziert werden die Herstellung und Verlegung durch Patenschaften und Spenden. Am Donnerstag, den 07.11.2024, machten es sich Schülerinnen und Schüler der 12. Klassen gemeinsam mit ihrem Geschichtslehrer Herrn Meyer zur Aufgabe, jene Stolpersteine, von denen mittlerweile 39 in Köthen verlegt worden sind, zu reinigen und fotografisch zu dokumentieren. Hiermit setzten die Jugendlichen ein tief bewegendes Zeichen des Gedenkens und der Verantwortung. Die Stolpersteine tragen die Namen von Menschen, die einst mitten im Köthener Stadtgebiet lebten und plötzlich brutal aus dem Leben gerissen wurden. Mit Schwämmen, Poliertüchern und Reinigungsmitteln ausgestattet, machten sich die Schüler in kleinen Gruppen daran, die Messingplatten von Schmutz und Staub zu befreien. Die Namen, die unter ihren Händen wieder glänzend zum Vorschein kamen, schienen leise von Geschichten zu sprechen, von Leben, die auf tragische Weise endeten. Es waren bewegende Augenblicke, in denen alle Jugendlichen spürten, wie nah die Vergangenheit in diesem Moment kam. Die Reinigung der Stolpersteine war weit mehr als eine symbolische Tat. Sie war eine Geste der Demut, des Gedenkens und der Hoffnung- eine Hoffnung, dass das Bewusstsein für die Vergangenheit hilft, wachsam zu bleiben für die Gegenwart. Mit Hilfe einer selbst erstellten Karte, über Lage und Anordnung der Stolpersteine im Köthener Stadtgebiet, konnten alle verlegten Gedenktafeln aufgesucht werden. Kein zufälliges Datum, erinnert werden sollte an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, als das NS-Regime im Zuge der Novemberprogrome gegen jüdische Geschäftsleute vorging. Die Stolpersteine sind eine Möglichkeit, die bedrückenden und schmerzerfüllten Lebenswege dieser Menschen dem Vergessen zu entreißen. So gedenken sie beispielsweise den Schwestern Gusti und Vera Meyer, ihren Eltern Max und Doris, den Eheleuten Recha und Adolf Abosch, dem Ehepaar Anselm und Hildegard Heilbrunn. Namen, hinter denen sich sterbenstraurige Schicksale verbergen. Finsternis und Dunkelheit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, Seelenschmerz und lichtloses Tränenmeer. Jene Menschen, Bürger Köthens, wurden deportiert und ermordet in den Vernichtungslagern Treblinka, Sobibor, Auschwitz, Theresienstadt oder in das Warschauer Ghetto verschleppt. Unter ihnen auch zahlreiche Einwohner Köthens. So waren bei einem Transport vom 14.04.1942 unter den insgesamt 446 Menschen aus dem Regierungsbezirk Magdeburg und dem Land Anhalt auch 23 Köthener Bürger. Im Jahr 1942 wurden auch die Schwestern Gusti und Vera Meyer sowie die Familie Fleischmann, Salomon, Bertha und Rosa in das Warschauer Ghetto deportiert. Von den 39 ehemaligen Köthener Juden, denen die Stolpersteine gewidmet sind, waren 1942 dreizehn Menschen in das Ghetto nach Warschau verschleppt worden. In der polnischen Hauptstadt Warschau errichteten die deutschen Besatzungsbehörden im Herbst 1940 das größte Ghetto im nationalsozialistisch besetzten Europa. Auf engstem Raum zusammengepfercht lebten über 410.000 Juden im Ghetto, das durch eine 3 Meter hohe Mauer vom Rest der Stadt abgeriegelt war. Im Rahmen der „Aktion Reinhardt“, der planmäßigen Ermordung der Juden im Generalgouvernement, begann am 22.7.1942 die Auflösung des Ghettos. Bis zum 12.09.1942 deportierte die SS mit Hilfe der deutschen Polizei und der jüdischen Ghettopolizei täglich bis zu 10.000 Juden in das nordöstlich von Warschau gelegene Vernichtungslager Treblinka. Nach der „großen Aktion“ lebten noch etwa 60.000 Menschen im Ghetto. Einige hundert schlossen sich zur „Jüdischen Kampforganisation“ zusammen. Als am 19.04.1943 über 2000 SS-, Polizei- und Wehrmachtsangehörige das Ghetto gewaltsam räumen wollten, kam es zum bewaffneten Aufstand. Mitte Mai 1943 wurde der Aufstand niedergeschlagen und auf dem völlig zerstörten Ghettogelände wurde im August 1943 auf Anordnung Himmlers ein Konzentrationslager errichtet.

Nur einmal hat Alfred Tokayer der Mut verlassen, in einem Brief schrieb er “[...]das nicht einmal ein römischer Schriftsteller ein grausameres Schicksal erfinden konnte […]“. Alfred Tokayer wurde in einem Viehwagen in das Vernichtungslager Sobibor deportiert, in dem er im letzten Moment seine Eltern, Moritz und Gertrud, traf. Hier wurde das Leben der Familie Tokayer auf schreckliche Art und Weise ausgelöscht.

Geht achtsam über die Stolpersteine, denn sie sind Zeugnisse vergangener Zeit und tränenreicher Schicksale. Jede feine Berührung lässt die kleinen Messingtafeln glänzen und so leuchten die Erinnerungen an jene Menschen wie Sternenfünkchen in unseren Herzen. Dieser Tag in Köthen wird vielen in Erinnerung bleiben. Die polierten Stolpersteine schienen ein stummes Versprechen zu geben- ein Versprechen, dass die Erinnerung an die Opfer des Holocaust und die Lehren aus der dunkelsten Zeit unserer Geschichte weiterhin lebendig bleiben werden.

 Anni O. und Sarah K., Klasse 12









Mittwoch, 13. November 2024

Basteln...

 ... für den Weihnachtsmarkt unserer Schule

Heute, am 13. November 2024, haben sich die Schüler der 11d getroffen und begonnen für den Weihnachtsmarkt zu basteln. Hier die ersten Ergebnisse …




Weihnachtsmarkt ...


Weihnachtsmarkt am Ludwigsgymnasium 2024 – Mit uns fängt Weihnachten an!

 Wir wollen auch in diesem Jahr die Vorweihnachtszeit feiern und laden alle herzlich ein – ehemalige, jetzige und künftige Schüler, deren Familien, Lehrer & Interessierte.

Kulinarik

Freut Euch auf eine Vielfalt an Leckereien: von Crêpes, Waffeln, Schokofrüchten und Plätzchen bis hin zu herzhaften Grillspezialitäten oder Langos – auf unserem Weihnachtsmarkt wird es für jeden Geschmack etwas geben. Außerdem gibt es selbstgebackene Plätzchen sowie heiße und kalte Getränke. Zwischen 15 und 17 Uhr laden wir zu Kaffee und Kuchen ein.

 Entertainment

Auch für Unterhaltung ist gesorgt. Ab 18 Uhr lädt unser Schulchor zum Weihnachtskonzert ein. Doch schon vorher sorgt unter anderem unsere Schulband mit Live- Musik garantiert für Weihnachtsstimmung. Auch für unsere kleinen Gäste gibt es eine Menge zu entdecken. Ob spannende Spiele oder kreative Bastelstationen – hier kommt garantiert keine Langeweile auf. Mit etwas Glück besucht uns sogar der Weihnachtsmann und hat eine kleine Überraschung dabei.

 Für den guten Zweck

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens. Deswegen möchten wir die Hälfte unserer diesjährigen Einnahmen an den „Wünschewagen Sachsen-Anhalt“ spenden. Der Verein erfüllt seit 2018 letzte Herzenswünsche. Mehr Infos unter https://www.wuenschewagen.de/. Die andere Hälfte ist für ein Schulprojekt gedacht, das der Schulgemeinschaft zugutekommt. Wir freuen uns auf jede Spende! Und apropos guter Zweck…

 Postamt des Herzens

Am Herzen liegt uns auch das „Postamt des Herzens“. Hier können kleine Pakete oder Sachspenden abgegeben werden, die vor Weihnachten von der Sanitätsschule R. Schulz an Menschen in Not verteilt werden (siehe DSBmobile). Wir sammeln alles, was Freude bereitet – ob neue bzw. gut erhaltene Kleidung, Spielzeug, Bücher, Hygieneartikel oder Weihnachtsnaschereien (MHD bis März 2025). Die Spenden helfen dabei, anderen ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten!



Sonntag, 22. September 2024

JtO - Bundesfinale Hockey 2024

 

Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia Hockey 15.-19.09.2024 in Berlin

449 Schulteams aus 16 Bundesländern kämpften in den 10 olympischen Sportarten Beach-Volleyball, Tennis, Fußball, Golf, Hockey, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Triathlon sowie den 3 Paralympischen Sportarten Fußball, Leichtathletik und Schwimmen in der Hauptstadt und wetteiferten beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia in 32 Medaillenentscheidungen um die Bundessiege. Das Bundesfinale ist der höchste Schulsportwettkampf, an der eine Schulmannschaft teilnehmen kann. Mittendrin wieder das Ludwigsgymnasium. Die Mädchenmannschaft der 7. -10.Klasse war im Juli 2024 wieder Landesmeister geworden. Das war schon eine große Leistung!  Nicht nur die Spielerinnen waren aufgeregt und voller Erwartung auch die Betreuer. Wir haben spannende Spiele und kämpferische Einsatzbereitschaft erlebt. Manchmal mussten wir gegen Schulen mit Hockeyschwerpunkt antreten, die von 2/3 Trainern betreut wurden.

Unsere Schülerinnen haben das Land Sachsen-Anhalt würdevoll vertreten. Die Mädchen erreichten nach Platz 11 im letzten Jahr einen hervorragenden 13.Platz.

Da unser Team nur aus 6 von möglichen 9 Hockeyspielern bestand, erhielt die Mannschaft Unterstützung von 2 Handballerinnen.  Daher sind die Leistungen noch höher einzuschätzen.      

Herzlichen Glückwunsch!!! 

Wir bedanken uns für eure Einsatzbereitschaft, lasst euch von Euren Klassen und Lehrern feiern.

 G.Stoichev und A.Baudler





 

 

      

Sonntag, 21. April 2024

Klassenfahrt ...

 ... der 9A nach Dresden- zwischen Kultur-Wissenschaft und Fun

Auf unserer Klassenfahrt vom 17.-19.04.24 nach Dresden haben wir unzählige schöne Dinge erlebt. Am Anreisetag sind wir mit dem Bus losgefahren und nach dem Abstellen der Koffer hatten wir Zeit uns in Gruppen zu beschäftigen und haben zum Beispiel einen Kuppelaufstieg auf die Frauenkirche gemacht oder uns einen wunderschönen Blick auf die Elbe verschafft. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt und viele Restaurants ausprobiert.

Gegen 15:00 Uhr war unsere Klasse im Hygienemuseum. Dort gab es interessante Ausstellungen, der gläserne Mensch stand auf Platz eins und hat viele von uns beeindruckt. Unter dem Begriff "Hygiene" hat sich auch niemand von uns die Vergänglichkeit oder das Altern vorgestellt, aber all das und mehr konnte man dort sehen und erleben.

Wir hatten genug Freizeit unseren Abend danach selbst zu gestalten und dadurch waren alle zufrieden. Am nächsten Morgen hatten wir eine Stadtführung durch die Stadt, welcher viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel den Dresdner Zwinger, die Frauenkirche und den Fürstenzug beinhaltete.

Anschließend haben wir an einer Stadtrallye teilgenommen und zum Beispiel das Buntglasbild der Kreuzkirche beschrieben.

Danach durften wir wieder ausschwirren und viele von uns sind shoppen gegangen, bevor es gegen 18:00 Uhr zum Lasertag ging. Alle von uns waren begeistert und die eine oder andere Meinung hat sich ins Positive geändert. Es hat einen Riesenspaß gemacht sich gegenseitig zu jagen und zu verstecken, vor allem weil es unbegrenzte Leben gab.

Bis 21:30 Uhr durften wir noch einmal raus und haben uns beispielsweise in der Prager Straße etwas zu Essen gekauft. Am Abreisetag haben alle in Ruhe gefrühstückt, bevor es ans Kofferpacken und das Check-Out ging. Auf der Heimreise im Rausch-Bus haben wir einen Zwischenstopp bei Burger King gemacht, was uns abschließend einen leckeren Abschluss dieser Reise verschafft hat.

Klara L., 9A





Mittwoch, 10. Januar 2024

Weihnachten ...

... für Tiere

Den Klassen 6E und 5C sowie allen, welche unsere Aktion tatkräftig mit vielen Futterspenden fleißig unterstützt haben, ein herzliches Dankeschön, auch im Namen des Tierheimes Köthen!!!
🐶🦊.                                                                                                                         M. Graaf 

Montag, 26. Juni 2023

JtO _ Hockey

 Jugend trainiert für Olympia“ – Hockey Landesfinale

WK III Mädchen + WK III Jungen

 

Am 20.06.2023 fand das Landesfinale Hockey der WK III Mädchen + WK III Jungen im Schulsportwettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ in Köthen statt.

In einem 4-er Turnier belegte die Mannschaft der WK III Mädchen vom Ludwigsgymnasium Köthen mit drei Siegen den sehr erfolgreichen 1. Platz im Bundesland Sachsen-Anhalt.

Weitere teilnehmende Mannschaften waren neben unserer Schule die Vertretungen vom Norbertusgym. Magdeburg (11:0), H.D.Genscher-Gym. Halle (4:0) und der Freien Schule Anhalt Köthen (9:0). (Spielergebnisse in Klammern)

In einem 5-er Turnier belegte die Mannschaft der WK III Jungen vom Ludwigsgymnasium Köthen mit vier Siegen ebenfalls den 1. Platz im Bundesland Sachsen-Anhalt. Eine tolle Leistung!

Weitere teilnehmende Mannschaften waren neben unserer Schule die Vertretungen vom Norbertusgym. Magdeburg (7:0), vom H.D.Genscher-Gym. Halle (11:0), von der Sekundarschule Aken (8:0) und von der Freien Schule Anhalt (2:1). (Spielergebnisse in Klammern)

Beide Mannschaften fahren als Sachsen-Anhalt-Meister im Herbst zum Bundesfinale nach Berlin, um dort unsere Schule/unser Bundesland erfolgreich zu vertreten.





Donnerstag, 15. Juni 2023

Biologie 6 ...

             Im Biologieunterricht der 6. Klassen wurde zu dem Thema Pflanzenfamilien praktisch gearbeitet. Mit Hilf e einer App wurden gängige Staudenblumen aus dem heimischen Garten bestimmt.







Gurt an, ...

 ...Helm auf“ hieß es am 07.06. 23 im Projekt „Getragen wagen“ in der Marienkirche in Bernburg. Für die 6A ging es bis unters Dach der Kirche. Aufgebaut war ein Hochseilgarten mitten im  Kirchenschiff. Es ging um Perspektivwechsel, Spaß, Vertrauen und natürlich die Gemeinschaft. Neben diesen Aspekten kam auch der Sport nicht zu kurz, einige bewiesen viel Mut und konnten über sich hinauswachsen. Alle Teilnehmer fanden, dass das Projekt interessant und abwechslungsreich war.

U. Sedelky







Landesfinale ...

 ...der Leichtathleten

Nach 2022 erreichte das Ludwigsgymnasium in der Wettkampfklasse 2 der Mädchen wieder das Landesfinale in der Leichtathletik. Hier erreichten sie nach dem zwei Sportschulen aus Halle und Magdeburg, dem Gymnasium Merseburg und dem Gymnasium Salzwedel einen hervorragenden 5. Platz. Im Kreisfinale erzielte die Mannschaft 5327 Punkte, im Regionalfinale 5508 und im Landesfinale eine Leistungssteigerung auf 5956 Punkte. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Laura Fuchs im Hochsprung, sie steigerte sich um 14cm auf 1,42m.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!




Dienstag, 25. April 2023

Junge Kunst ...

... in Anhalt

Kunstausstellung des Francisceums in Zerbst/ Februar 2023

 

Zwei Schüler unseres Ludwiggymnasiums sind unter den erfolgreichen Preisträgern der diesjährigen Kunstausstellung in Zerbst.

Luk Ehrenberg (Klasse 10a) gewann den 3. Preis in der Kategorie Malerei und Maria Janßen aus der Klasse 11a erhielt den 1. Preis in der Kategorie Malerei.

Wir gratulieren den Preisträgern und wünschen weiterhin viel Erfolg in der künstlerischen Tätigkeit.


Thomas Blaszcyk (Fachschaftsleiter Kunst)




Jugend trainiert ...

 ... für Olympia

Die Jungen und Mädchen der WK - Klasse IV kämpften am 18. April 2023 in Zörbig um den Einzug ins Regionalfinale im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" in der Leichtathletik gegen vier bzw. fünf weitere Mannschaften. 

Während die Jungen souverän den 1. Platz erkämpften, vergaben die Mädchen, lange Zeit in Führung liegend, ihre Chance durch den Verlust des Staffelstabes bei der 4 x 50m - Staffel. Traurig über das Malheur konnten sie am Ende doch noch die Silbermedaille mit nach Hause nehmen.




Am 20. April 2023 konnten die Mädchen der WK - Klassen II und II ihre Wettkämpfe für sich entscheiden. Alle Sieger vertreten unsere Schule am 2. Mai 2023 beim Regionalfinale in Dessau.





Wandertag zum ...

 ... Brocken

Die Klassen 6d und 6e nahmen dieses Mal den Wandertag wörtlich. Bei herrlichem Sonnenschein ging es von Torfhaus den Goetheweg entlang zum Brocken. Biologie Unterricht in der freien Natur gab es auch, faszinierende Dinge wurden entdeckt. Selbst Frau Just war sehr erstaunt, dass auf dieser Höhe Froschlaich zu beobachten ist. 
Unterwegs machten wir immer wieder kleine Picknick Pausen und am Goethe Bahnhof eine größere Pause. Nicht jeder trainiert in den Handball bzw. Fußball Vereinen unserer Stadt. Aber alle haben es bis auf die Spitze geschafft und konnten sich dort umschauen, essen bzw. sich erholen, bevor wir den Rückweg angetreten haben. Es war ein wunderbarer und harmonischer Tag. 
Ein herzliches Dankeschön an das Busunternehmen Rausch Reisen, Herr Rausch hat uns sicher hin- und zurückgebracht.






Mittwoch, 22. März 2023

Exkursion zum ...

 ... „Roten Ochsen“ (kein Zoobesuch!)

Am 15.03.2023 besuchten wir, die Klasse 10B und 10C, nach einer entspannten Anreise mit dem Bus die Gedenkstätte „Roter Ochse“ in Halle (Saale). Die Dauerausstellung befindet sich in einem Nebengebäude des heutzutage immer noch genutzten Gefängnisses. Sie thematisiert die Opfer einer politisch motivierten Justiz der Jahre 1933 bis 1945 und 1945 bis 1989. Unmittelbar nach Ankunft führte uns der Gedenkstättenpädagoge und Historiker Niklas Poppe zum Hörsaal, in welchem er den Klassen die Geschichte des Gebäudes vortrug.

Im Anschluss daran hat uns Geralf Bochop, welcher einst selbst mehrere Jahre unter den Methoden der Stasi zu leiden hatte und sogar selbst Insasse war, von seinen Erfahrungen berichtet. Er schilderte wie er von der Stasi entführt und bedroht wurde, um als „Inoffizieller Mitarbeiter“ tätig zu werden. Durch diese Darstellungen konnten wir uns sehr gut in die damalige Situation hineinversetzten. Herr Bochop nahm sich außerdem die Zeit all unsere Fragen zu beantworten.

Nach einer kurzen Pause stand die eigentliche Ausstellung auf dem Tagesplan. Zuerst besichtigten wir die Ausstellung des Gefängnisses zur Zeit des Nationalsozialismus, welche für uns zwar nicht themenrelevant, aber dennoch äußerst interessant war. Nach einer halben Stunde wurden wir in die nächste Abteilung geführt. Diese widmete sich thematisch der Zeit in der das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) das Gefängnis leitete. Zu sehen waren beispielsweise die Waffenkammer (Bild 1) und ein Verhörraum (Bild 2). Außerdem waren ein Schachspiel und einige Kartenspiele, die von Insassen teils aus Brot und Zigarettenschachteln gebastelt wurden, ausgestellt (Bild 3).

Anschließend wurden wir zurück in den Hörsaal geführt, um uns der Analyse einer spezifischen Fallakte eines ehemaligen Insassen zu widmen. In der sollten wir verschiedene Fragen zur Situation, den Gründen der Inhaftierung oder auch dem Haftverlauf beantworten.

Nachdem wir mit der Auswertung unserer Arbeit circa 14 Uhr die Gedenkstättenbesichtigung vollendet hatten, brachte uns der Bus wieder nach Hause, wo wir bei einem plötzlichen Regenschauer den Heimweg antraten.

Der Ausflug war interessant und lehrreich. Dadurch konnten wir das Wissen aus dem Geschichtsunterricht noch besser einordnen und nachvollziehen.

 Constantin Hohndorf, Elias Dornack, Nicolas Defée 10b

Freitag, 24. Februar 2023

Frühstück ...

... mit Politiker

Am Dienstag, den 14.02.2023 luden wir im Rahmen des Sozialkundeunterrichts den Bundestagsabgeordneten und 1. parlamentarischen Geschäftsführer Jan Korte (Die Linke) zu uns in die Schule ein. In lockerer Runde und bei einem gemütlichen Frühstück hatten wir die Chance, unsere Fragen zu stellen und über gewisse Themen zu diskutieren. Eigentliches Thema des Unterrichts war „Inszenierung von Politik“. Ein ideales Medium, um sich als Politiker zu inszenieren, ist das Internet, sowie die sozialen Netzwerke. Es wurden viele Fragen zu der Nutzung dieser Medien als Politiker gestellt. Hinzu kamen Fragen, wie „Sind die Stühle im Bundestag bequem?“ oder „Passiert es auch mal, dass jemand während einer Debatte einschläft?“ Auch solche Fragen hat Korte locker und mit einem Lächeln beantwortet. Ebenfalls verriet er uns, in welches Lokal er nach einem Arbeitstag gerne hin geht, um dort ein paar Bierchen mit seinen Freunden und Kollegen zu trinken. Seine Meinung zu gewissen Themen hat er uns ganz offen mitgeteilt,  woraufhin viele ebenfalls ihren Standpunkt dazu verrieten und wir so zu einer Gesprächsrunde kamen. Begleitet wurden wir von der MZ, welche am Tag darauf einen tollen Artikel dazu schrieb. Die Stunde verging ziemlich schnell und abschließend hat uns Jan Korte in den Bundestag nach Berlin eingeladen.

Wir bedanken uns noch einmal bei Herrn Korte, für das nette Gespräch und die Einladung.

 Jonas R., Soz01

Mittwoch, 25. Januar 2023

Rückblick auf...

 Hallig Hooge 2022,

wider Erwarten überhaupt nicht langweilig!!

Die 5,7km2 große Hallig mit ihren rund 100 Einwohnern, 10 km vom deutschen Festland in der Nordsee entfernt steckt voller Abenteuer und ist ein sehr schöner Erholungsraum.

Die Geographieschülerinnen und -schüler des Ludwigsgymnasiums der Klassenstufe 11 fuhren vom 10. – 14.10.22 in das Schleswig-Holsteinische Wattenmeer. Auf der Hinfahrt mit dem Bus von Rausch-Reisen besuchten wir das Multimar-Wattforum in Schleswig-Holstein, wo wir einen ersten tiefen und interessanten Einblick in die Entstehung, Flora und Fauna des Wattenmeeres erhielten. Gegen 19:00 fuhr dann endlich die Fähre Hilligenlei von Schlüttsiel in Richtung Hooge ab. Die Schiffsfahrt tief hinein in das Wattenmeer dauerte fast 90 Minuten. Mit den Fahrrädern am Schiffsanleger auf Hooge ging es dann endlich zu unserer Warft. Die Koffer wurden dankenswerter Weise im Pferdeanhänger vom Besitzer der Ferienwarft Volkertswarft am Fährhafen abgeholt.

Am Dienstagmorgen gingen wir unter wolkenlosem Himmel und strahlender Sonne zu einer spannenden Wattwanderung. Die Erkundung der "Small Five" stand hier auf dem Programm. Am Nachmittag schwangen wir uns auf die Räder und genossen eine informative und kurzweilige Halligrundfahrt.

Die Schüler kochten unter der Anleitung von Frau Bönke und Herrn Sedelky jeden Abend, wobei es jeden Tag einen anderen Küchendienst gab. Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag gab es Nudel-, Pizza- und Grillabend.

Am Mittwochmorgen stand eine 4stündige Wattwanderung zu einer Sandinsel, dem Japsand, inmitten der Nordsee auf der Tagesordnung. Eine ruhige und informative Vogelexkursion, die in Gruppenarbeit absolviert wurde, fand am Nachmittag statt. Zwischen den Ausflügen gab es genug Zeit, sich in kleinen Gaststätten oder in dem Ferienhaus zu stärken.

Am Donnerstag stand die Ganztagsexkursion auf Amrum auf dem Plan. Mit dem schnellen ADLER-EXPRESS verging die Zeit wie im Flug. Wir bekamen für Amrum neue Mieträder, besuchten den Leuchtturm und die Vogelkoje. Für einen kleinen Bummel durch Wittdün blieb ebenfalls noch etwas Zeit. Leider war das Wetter an diesem Exkursionstag nicht optimal.

Jeden Abend bestand die Möglichkeit, Tischtennis zu spielen, TV zu schauen oder einfach in entspannter Runde Karten zu spielen. Am Freitag mussten wir dann schon wieder Abschied nehmen und die Heimreise antreten.

Die Schüler und Schülerinnen konnten etwas Abstand vom Schulstress gewinnen und eine wertvolle Zeit mit Freunden verbringen, in der man in alltagstypischen Situationen als Familie zusammengeschweißt wurde. Mit super entspannten Lehrern und Tourguides noch dazu, darf man sich solch eine erfahrungsreiche Studienfahrt als Schüler nicht entgehen lassen.

Jonas Kühn, Klassenstufe 11, Ludwigsgymnasium Köthen

Fragerunde ...

... der Klasse 9c mit dem Köthener Oberbürgermeister Bernd Hauschild

Unterricht mal anders – unter diesem Motto stand ein Besuch der Klasse 9c im Rathaus am 12. Januar 2023. Es ging im Sozialkundeunterricht darum, Inhalte über neue und andere Formate zu entwickeln. Annelie Ratzel setzte die Idee um, den Oberbürgermeister der Stadt Köthen Bernd Hauschild zu einem Interview einzuladen. Gemeinsam mit dem Ratsbüro wurde das Projekt organisiert und als Schauplatz schließlich der große Ratssaal ausgewählt. Die Fragen entwickelte die gesamte Klasse im Unterricht gemeinsam mit ihrer Lehrerin Ines Engelmann. In Losen verpackt wurden sie dem OB von Annelie in zufälliger Reihenfolge gestellt. Dabei ging es viel um die Situation der Jugend in der Stadt aber auch um anstehende Projekte wie neue Sportstätten und auch das Arbeitsumfeld eines Oberbürgermeisters. OB Hauschild hatte sich Zeit genommen und beantwortete alle Fragen ausführlich. Dabei hatte er auch ganz neue Informationen im Gepäck. Beispielsweise sprach er über Denkansätze, das Stadion mit den Tennisplätzen zu einem Naherholungsgebiet umzugestalten. Auch persönlichen Fragen zu seinem Werdegang und seinen Freizeitaktivitäten wich der OB nicht aus.




Samstag, 14. Januar 2023

Skikurs ...

 Hier einige Impressionen vom Skikompaktkurs der 11. Klassen im Schuljahr 2022/2023:













Weihnachten ...

... im Schuhkarton

Eine besondere Unterrichtsstunde

Wohin gehen eigentlich unsere Weihnachten-im-Schuhkarton Päckchen? Diese Frage konnte Raymond Schulz vom gleichnamigen Sanitätsdienst den Schülern und Schülerinnen der Klasse 6d ganz genau beantworten. Ein Erlebnisbericht, der mal anders war als Nachrichtensendungen, Zeitungsberichte oder Dokumentationen. Gebannt schauten alle auf die Bilder und lauschten den Ausführungen. “Nur einen Moment in die glücklichen Gesichter dieser Kinder zu schauen, wenn sie so ein kleines Paket in den Händen halten, schon dafür lohnt sich dieser Einsatz.” Dieser Ansicht waren auch alle Kinder nach diesen 45 Minuten. Herr Schulz berichtete von seiner Fahrt nach Siemianowitz/ Polen, Partnerstadt von Köthen und Aufenthaltsort vieler ukrainischer Flüchtlinge. Mit seiner humanitären Hilfsaktion und unseren Päckchen, erreichten wir zumindest eines: etwas Ablenkung in diesem für uns unvorstellbaren Leben der Flüchtlingskinder. 





Stolpersteine in Köthen...